sieben Himmelsliegen für Höchenschwand

Der Kurverein Höchenschwand hat sieben Himmelsliegen für Höchenschwand angeschafft. Die besonders geformten Liegen passen sich an den Körper an und bieten so ein Plätzchen zum Ausruhen entlang der Wanderwege.

Himmlisches auf der Erde: In den vergangenen Monaten wurden in verschiedenen Gemeinden der Region vermehrt so genannte Himmelsliegen aufgestellt. Diese bequemen Möbel laden den Spaziergänger oder Wanderer bei einer kurzen Rast zum Entspannen ein. Seit kurzem hat der Bauhof der Gemeinde damit begonnen, auch im Dorf am Himmel solche breiten Ruhemöbel aufzustellen. Nach Abschluss der Arbeiten werden sieben Himmelsliegen an gut frequentierten Stellen im Ort stehen.

Bereits vor einem Jahr hatte Friedrich Ganzmann von der gleichnamigen Metallbau-Firma aus Häusern die erste Himmelsliege hergestellt. Die Schablone dazu lieferte der Schreiner Hubert Maier. Das fertige Möbelstück sollte ein Geburtstagsgeschenk für dessen Ehefrau sein. Ganzmann lieferte das Grundgestell aus Metall und Hubert Maier montierte darauf einen Holzlattenrost. Davon hatte auch der Kurverein Höchenschwand erfahren. In Gesprächen mit dem Tourismuschef Sebastian Stiegeler wurde das Projekt Himmelsliege Höchenschwand geboren. Der Vorstand fasste den Beschluss, sieben der Ruhemöbel aufzustellen.

„Zunächst galt es, Sponsoren zu finden, denn wir wollten nur einen Teil der Kosten selbst übernehmen“, erzählte der Vorsitzende des Kurvereines, Wolfgang Heinen. Bei verschiedenen Gesprächen gelang die Beteiligung örtlicher Gewerbetreibender und der Sparkasse St. Blasien an der Finanzierung. Nun konnte der Auftrag an Friedrich Ganzmann vergeben werden. „Es gibt zwar zwei bis drei Firmen in Deutschland die Himmelsliegen im Angebot haben. Wir haben aber ganz bewusst den Auftrag an die örtliche Firma Ganzmann vergeben, denn schließlich hatte dieser ja schon erste Erfahrungen bei der Herstellung solcher Möbel gemacht, sagte Wolfgang Heinen.

Bei Liegeversuchen wurde die Form und Krümmung der Himmelsliege immer wieder verbessert, denn die Ruhemöbel sollten den Benutzern trotz des harten Lattenrostes einen optimalen Liegekomfort bieten. „Wir haben insgesamt sieben unterschiedliche Liegen entworfen und gebaut bis wir mit dem Ergebnis zufrieden waren“, erzählte Ganzmann. Kürzlich hatte der Bauhof damit begonnen, die ersten Himmelsliegen entlang des Sonnenweges aufzustellen. Weitere Liegen werden demnächst an der südlichen Ortseinfahrt, der Marienkapelle, bei der Oberen Albtalschanze und dem Kindergarten St. Elisabeth aufgestellt.

aus dem Südkurier vom 18.07.2015

Schinkenweg Höchenschwand

Auf dem Schinkenweg erfahren Sie, wie tiefgreifend sich das bäuerliche Leben im Schwarzwald verändert hat. Jahrhunderte lang produzierte jeder Hof eigenen Schinken. Fast alles wurde selber hergestellt. Aber war das wirklich die „gute" alte Zeit?

Vor allem in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts erfasste der wirtschaftlich-technische Fortschritt auch die Bergbauem. Heute sind die Höfe in den europäischen Agrarmarkt eingebunden.

Der Schinkenweg zeigt auf, wie man sich an die neuen Verhältnisse angepasst hat ohne dabei alte Traditionen zu vergessen.

Wir starten beim Landgasthof Rössle in Tiefenhäusern, wo die erste Tafel des Schinkenweges hängt zum Thema „Wie der Schwarzwälder Schinken berühmt wurde"!
Der Weg führt zunächst zur Straßenunterführung der B 500 und anschließend in einen schönen Laubwald. Nach ca. 20 Minuten erreichen wir das Naturschutzgebiet Tiefenhäuserner Moor. Für einen Moor-Rundgang müssen wir den Schinkenweg kurz verlassen.

Die zweiten Tafel informiert darüber, wir der Schinken haltbar gemacht wurde.

Kirchen- und Kapellenweg

Die exponierte, sonnige Lage des  Kur- und Ferienortes Höchenschwand und der Ortsteile bietet eine Vielzahl von Wanderwegen mit beeindruckenden Ausblicken.

Erkunden Sie unsere Kirchen und Kapellen Rund um den Höchenschwander Berg.

Das Projekt „Kirchen und Kapellenweg Höchenschwanderberg“ steht kurz vor seiner Vollendung. Der neue Wanderführer mit Beschilderung wird am „Nordic Walking Tag“ des WSC im Oktober vorgestellt. In diesem Zusammenhang danken wir Pfarrer Ivan Hoyanic, Pfarrer Markus Wagenbach sowie Dieter Strähle, Dieter Komma und Gerd Benz für Ihren Einsatz!

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok