Jahreshauptversammlung 2009

Einstimmig entlasteten die Mitglieder den Vorstand des Kurvereins Höchenschwand in der Hauptversammlung am Mittwochabend im Haus des Gastes. Neben der Schlemmermeile am 9./10. August ist die Durchführung des 5. Strohskulpturenwettbewerbes beim Bauernmarkt in Frohnschwand ab dem 13. September ein Höhepunkt des Vereinsjahres.

Die Prämierung für den Strohskulpturenwettbewerb findet am 26. September statt. Die Skulpturen können bis 18. Oktober besichtigt werden. Die Layouts für Plakate und Handzettel für diesen Wettbewerb würden in den nächsten Tagen freigegeben, so Vorsitzender Frank Porten in seinem Tätigkeitsbericht.

Zehn Vereine hätten bereits ihre Teilnahme signalisiert. Neu bei der Durchführung des Wettbewerbs sei, dass die Vereine die Möglichkeit hätten, über ihre Arbeit bei der Herstellung der Strohskulpturen in Bild und Text zu berichten. Die so entstandenen Broschüren könnten von den Gästen gegen einen Unkostenbeitrag erworben werden. Frank Porten appellierte in diesem Zusammenhang an die Höchenschwander Bürger, diese für den Tourismus so wichtige Veranstaltung über ein Sponsoring zu unterstützen.
 
Erfreulich sei, so Frank Porten, dass das Projekt „Kirchen und Wegkreuzführer“ kurz vor seiner Vollendung stehe. Der neue Wanderführer mit Beschilderung werde am „Nordic Walking Tag“ des WSC im Oktober vorgestellt. In diesem Zusammenhang dankte er Pfarrer Ivan Hoyanic, Pfarrer Markus Wagenbach sowie Dieter Strähle, Dieter Komma und Gerd Benz für deren Einsatz. Hinsichtlich der Entwicklung des Ferienortes Höchenschwand sah Frank Porten einen Trend zum Kurzurlaub. Er glaube, dass der öffentliche Nahverkehr und hier insbesondere „Konus“ zu den Gewinnern dieser Entwicklung gehören könnten. Voraussetzung sei allerdings, so Porten, „dass intelligente und kundenfreundliche Angebote und Pauschalen eine echte Alternative zum Auto und Billigflieger darstellen“. Stefanie Hug von der Touristinformation Höchenschwand befasste sich mit einem Kurzreferat mit dem „Wirtschaftsfaktor Tourismus“. So seien die Gästeankünfte in Höchenschwand im vergangenen Jahr mit 29 221 um 10,44 Prozent gestiegen. Die Übernachtungszahlen seien dagegen nur um 0,72 Prozent auf 208 402 angestiegen. Dies belege die Einschätzung von Frank Porten hinsichtlich eines Trends zum Kurzurlaub, so Stefanie Hug.
 
Weitere Themen waren die Folgen bei fehlerhaft ausgefüllten Konus-Gästekarten, die Werbung im Zusammenhang mit der neuen Aktion „Pro Höchenschwand“ und im neuen Gastgeberverzeichnis St. Blasierland sowie die Weiterentwicklung des Internetauftrittes 2010/2011.
 
Wolfgang Heinen sah in seinem Bericht den Verlauf der letztjährigen Schlemmermeile insgesamt als positiv an. Er kritisierte, dass durch die Gäste viele Gläser mitgenommen und anschließend weggeworfen worden seien. Der Kurverein habe sich deshalb entschlossen, bei der diesjährigen Schlemmermeile ab Mitternacht eine Hundestaffel zum Einsatz zu bringen.
 
Text und Bilder: Stefan Pichler
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